Karsten Hölck

Das Testen von E-Mail Templates, also dem Werbemittel oder auch Mailingvorlage, wird oft völlig unterschätzt. Konvertieren E-Mail Kampagnen nicht so wie gewünscht, schiebt man es schnell auf die Zielgruppe. Die Zielgruppe ist im ersten Zug aber weniger im Fokus. Der größte Teil bei der Umsetzung einer erfolgreichen E-Mail Kampagne ist das Werbemittel. Wer hier die falschen Prioritäten setzt, verliert wertvolle Conversions! 

Unbedingt auf Conversion starke E-Mail Templates setzen

Ich werde fast täglich mit der Einschätzung von E-Mail Templates konfrontiert.

Dabei ist es nicht wichtig, welche Einschätzung ich gebe, sondern wie die Leser der E-Mail Nachricht schlussendlich reagieren. Unternehmen, die auf E-Mail Marketing setzen, sollten daher unbedingt auf Conversion starke E-Mail Templates setzen. Doch wie finde ich heraus, welches Template das Beste ist?

Die Antwort heißt Testen. Aber bitte mit System

Schritt 1: Setzen Sie Ihr E-Mail Template in Blöcken auf

Es ist sehr sinnvoll, Ihr Template wie ein Baukasten aufzusetzen und die Inhalte in “Blöcke” zu unterteilen. Später lassen sich so schnell Änderungen vornehmen.   

Beispiel:

  • Block 1 Betreffzeilen

  • Block 2 Bilder

  • Block 3 Texte/Fließtexte/ Überschriften und Position des CTA

Schritt 2: Erstellen Sie 3 Versionen aus den genannten Blöcken, die sich entsprechend unterscheiden und schnell anpassen lassen. 

Beispiel: 

Template 1 Template 2 Template 3
Betreffzeile A Betreffzeile B Betreffzeile C
Bild A Bild B Bild C
Text / CTA (A) Text / CTA (B) Text / CTA (C)

Alle drei Templates gehen jetzt in den Test. Beispielsweise an einen Querschnitt und einer Teilmenge der gewünschten Zielgruppe.

Schritt 3: Auswertung

Das Ergebnis der drei Versionen kann nun wie folgt ausgewertet werden: 

Beispiel Index (bold): Beste Klicker

Template 1 Template 2 Template 3
Betreffzeile A Betreffzeile B Betreffzeile C
Bild A Bild B Bild C
Text / CTA (A) Text / CTA (B) Text / CTA (C)

Im Template 1 wurden die meisten Klicks auf das Bild erzeugt, im Template 2 wurden die meisten Öffner/Leser gewonnen und im Template 3 hatte die Positionierung des CTA die besten Werte im Textblock. 

Das finale Template sollte nun aus der Kombination dieser drei Blöcke zum Einsatz kommen, da es die Conversion stärksten Elemente beinhaltet. 

Ab jetzt Zielgruppen weiter schärfen

Ab jetzt macht es auch Sinn die Zielgruppen weiter zu schärfen und sich so, Schritt für Schritt an die stärkste Conversion heranzutasten. 

Dieser Prozess muss regelmäßig evaluiert werden. Kommen neue Zielgruppen oder Produkte hinzu, geht es von vorn los. 

Klingt logisch und es funktioniert auch! Aber es erhöht den Aufwand und damit auch schnell die Kosten. Aber ohne “Test” fehlt mit beispielsweise nur einer Template-Version die Grundlage, eine E-Mail Marketing Kampagne stichhaltig auszuwerten und skalierbar zu machen.  

Fazit

Wer ohne Template Test eine E-Mail-Marketingkampagne an den Start bringt, stochert mit der Lanze im Nebel und überlässt die Conversion dem Zufall. Man sollte sich unbedingt die Zeit nehmen, mit System zu testen. Nur dann besteht die Chance, auf eine skalierbare und erfolgreiche Conversion. 

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? 

Sprechen Sie mich dazu gerne an.